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Fraunhofer IPA
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Wie kann Wertstromdesign in der Organisation eingeführt und verankert werden?

Der Erfolg von Wertromdesign in der Administration hängt davon ab, wie die Methode eingeführt, umgesetzt und im Unternehmen nachhaltig verankert wird. Dazu ist eine hierarchieübergreifende und prozessorientierte Lösung mit folgenden Leistungsschwerpunkten erforderlich:

  1. Erstellung eines unternehmensspezifischen Einführungskonzeptes
  2. Bereitstellung von prozessorientierten Methoden mit denen die Wertstromdesign im Unternehmen nachhaltig verankert wird

Basis bilden dabei die spezifischen Anforderungen und Aufgaben, die im Rahmen der Voranalyse und der Wertstromworkshops ermittelt werde.

Wie wird Wertstromdesign eingeführt?

Um Wertstromdesign im Unternehmen einzuführen, setzt das Fraunhofer IPA auf das in der Praxis bewährte 5 Phasen Modell zur Planung, Konzeption und Umsetzung von Wertstromdesign.

Das Projektmanagement begleitet alle 5 Phasen von der Zieldefinition bis hin zur Umsetzung.

  • Phase 1 Vorbereitung:
    1. Projektablauf planen
      (Ausgangssituation, Zielsetzung, Vorgehensweise und Organisation klären)
    2. Zielwertströme auswählen
    3. Ablauffamilie abgrenzen
    4. Messgrößen festlegen
    5. WSD-Team bilden


  • Phase 2 Kick-Off:
    1. Wertstromteam einführen
    2. FK-Unterstützung sichern


  • Phase 3 Workshop:
    1. Ist-Wertstrom aufnehmen
    2. Verbesserungsideen erarbeiten
    3. Soll-Wertstrom entwickeln
    4. Umsetzungsmaßnahmen ableiten
    5. Ergebnisse reporten


  • Phase 4 Umsetzung/Detaillierung:
    1. Umsetzung durchführen
    2. Flankierende Maßnahmen
    3. Fehleranalyse
    4. Tätigkeitsanalyse
    5. Schnittstellen analyse


  • Phase 5 Roll-Out:
    1. Rolloutplanung erstellen/anpassen
    2. Projektziele detaillieren
    3. Kommunikationsmodell erstellen
    4. Zielwertströme auswählen
    5. Wertstromsteams bilden
    6. Workshops durchführen
    7. Flankierende Maßnahmen


Um eine nachhaltige Lösung mit einem Höchstmaß an Akzeptanz bei den Mitarbeitern in allen Hierarchieebenen zu erreichen, werden projektbegleitend spezifische Methoden für das interne Marketing und das Akzeptanzmanagement eingesetzt. Grundlage ist ein partizipativer Ansatz während des gesamten Projektverlaufes.

Die Planung und Umsetzung der in den Wertstromworkshops entwickelten Verbesserungsmaßnahmen orientiert sich an folgender Logik:

  1. Auslösen des Schritts: Wollen wir es machen?
  2. Planen des Schritts: Wie machen wir es?
  3. Ausführen des Plans: Wir machen es!
  4. Kontrolle der Ausführung: Haben wir es gut/ planmäßig gemacht?
  5. Abnahme des Ergebnisses: Wir sind soweit.


Wie wird Wertstromdesign verankert?

Der partizipative Ansatz des Wertstromdesigns in der Administration ist die essentielle Grundlage für eine nachhaltige Verankerung im Unternehmen. Parallel dazu werden durch das Akzeptanzmanagement Barrieren beseitigt und Verbesserungen nachhaltig umgesetzt.

Wesentliche Elemente des Akzeptanzmanagements sind:

  1. Transparente Darstellung der Methode und der Ziele
  2. Einbeziehung der „betroffenen“ Mitarbeiter bei der Ist-Analyse und der Soll-Konzeption
  3. Aufnahme, Thematisierung und Lösen eventueller Barrieren
  4. Gemeinsames Erarbeiten von Verbesserungsvorschlägen
  5. Umsetzung organisatorischer und prozessorientierter Methoden (z.B. Wertstrommanager als Prozessbegleiter, Verbesserungszirkel, Multiplikatorenworkshops)

Die Nachhaltigkeit in der Umsetzungsphase wird durch unterschiedliche prozessorientierte Maßnahmen erreicht, die arbeits- und lernorganisatorischer Natur sind.

Diese Methoden werden individuell auf die jeweilige Unternehmenssituation angepasst und umgesetzt werden.

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